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Ein Fest zu Ehren des heiligen Florian

Lob und Dank für die aktiven Feuerwehrmänner der Stützpunktwehr.

 

Eichendorf. (suz) Zum Ehrentag für ihren Schutzpatron, den heiligen Florian, hatte die Stützpunktwehr Eichendorf am Samstag alle Mitglieder eingeladen. Zum Kirchenzug der Florianifeier trafen sich die Feuerwehrkameraden mit den Ehrengästen beim Feuerwehrgerätehaus, um von dort aus zur Pfarrkirche St. Martin zu ziehen. Den Florianigottesdienst zelebrierte Kaplan Alexander Aulinger, der seine Predigt ganz auf die Feuerwehr zugeschnitten hatte und an das Leben und Wirken des heiligen Florian erinnerte. Der heilige Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr, setzte sich für seine Mitmenschen ein, und ganz in seinem Sinne und im Sinne der christlichen Nächstenliebe agieren heute die Feuerwehrmänner. Genau wie bei einer Löschgruppe ist es auch mit den Christen, betonte der Kaplan, und berief sich auch auf den Apostel Paulus, der sagte, dass jeder seinen Platz und seine Aufgabe hat und dass jeder wichtig ist und gebraucht wird. „Wenn auch nur einer in einer Löschgruppe fehlt oder auch nur einer seine Aufgabe nicht erfüllt, dann läuft bei euch gar nichts oder aber es läuft alles schief!“ Deshalb ist die Kameradschaft ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr, und nur miteinander kann man den Dienst am Nächsten erfüllen. „Und so erfüllen wir auch den Auftrag Christi: Was ihr einen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan“, betonte der Geistliche, der selber ein aktiver Feuerwehrmann ist. „So ist die Feuerwehr gerade heute ein Gegentrend unserer Gesellschaft, die sich selbst in den Mittelpunkt stellt, und den Nächsten aus den Augen verloren hat. Im kameradschaftlichen Miteinander sind die Feuerwehrmänner Tag und Nacht für andere da - unentgeltlich“, dankte Kaplan Aulinger der Wehr Eichendorf für ihre Einsatzbereitschaft zum Wohle ihrer Mitmenschen und schloss seine Predigt, „und deshalb können wir Feuerwehrler mit Recht unseren Dienst unter das Motto stellen: Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ Die Fürbitten wurden von Vorsitzenden Franz Eder vorgetragen. Ein ehrendes Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern der Wehr. Nach dem Gottesdienst marschierten die Feuerwehrkameraden ins Herbergslokal, in Pitschis Gasthaus, wo Vorsitzender Franz Eder alle recht herzlich begrüßte. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Max Schadenfroh, seiner Stellvertreterin Dr. Petra Loibl, Kreisbrandmeister Max Schraufnagl und einigen Markträten. Kommandant Hans Peter Wandinger dankte seiner aktiven Mannschaft für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft, ihr selbstloses Engagement und die Bereitschaft, die Freizeit zum Schutz des Nächsten zu opfern. Mit einem gemeinsamen Essen fand der Abend seinen harmonischen Ausklang.

Foto: Zinner