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Stützpunktwehr wurde zu 29 Einsätzen gerufen
Feuerwehr hatte zur Generalversammlung eingeladen, Dank von Dr. Loibl, KBR Kramhöller und KBM Schraufnagl

Zu einem ausführlichen Rück- und Ausblick im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Stützpunktwehr Eichendorf am Samstag ihre Mitglieder und alle Interessierten in Erdals Grillhaus eingeladen. Bei seiner Begrüßung freute sich Vorsitzender Franz Eder über den zahlreichen Besuch und hieß ganz besonders stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Petra Loibl, Kreisbrandrat Josef Kramhöller, Kreisbrandmeister Max Schraufnagl, Kaplan Alexander Aulinger, das Helfer vor Ort-Team und Ehrenmitglied Alois Bremberger willkommen. Nach einem ehrenden Gedenken für die verstorbenen Mitglieder blickte Vorsitzender Franz Eder in seinem Tätigkeitsbericht auf das vergangene Jahr zurück. Auf Vereinsebene und bei zahlreichen Aktiven war das Jahr 2010 vor allem schon geprägt von diversen Festausschusssitzungen im Vorgriff auf das 150-jährige Gründungsfest im Jahre 2012, begann Eder seine Ausführungen. Der Feuerwehrverein zählt derzeit 498 Mitglieder plus 52 Aktive, insgesamt also 550 Mitglieder. Eder erinnerte an zahlreiche Vorstandssitzungen, Geburtstagsgratulationen, den Besuch der Schüler bei der Feuerwehr, die Florianifeier mit Gedenkgottesdienst, das Hallenfest, die Weihnachtsfeier, die Bereitstellung des Lichts von Bethlehem, die Beteiligung am Parkfestauszug, am Ferienprogramm und vielen kirchlichen Feiertagen. Der bestens organisierte Ausflug im September nach Herrenchiemsee und zum Automobilmuseum Amerang dürfte allen noch in guter Erinnerung sein, ein Dank galt den beiden Reiseorganisatoren Karl Roidt und Max Rammelsberger. Auch wurden wiederum Anschaffungen aus der Vereinskasse getätigt, informierte Franz Eder, wie beispielsweise die Gasprüfröhrchen. Worte des Dankes richtete Eder an alle Aktiven und an die Mitglieder des Vorstandes, an alle Gönner, Freunde und helfenden Hände, insbesondere an seinen Stellvertreter Hans Peter Nadler. Auch der Gemeinde mit Bürgermeister Max Schadenfroh sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Großgemeinde Eichendorf für die Spendenfreudigkeit galt ein Dank Eders, der mit den besten Wünschen für die Zukunft seine Ansprache schloss. Über den aktiven Dienst berichtete anschließend Kommandant Hans Peter Wandinger, der an die 29 Einsätze erinnerte, zu denen die Stützpunktwehr Eichendorf im vergangenen Jahr gerufen worden war. Wandinger unterlegte seine Ausführungen mit vielen Bildern in einer Power- Point- Präsentation. Von den 29 Einsätzen der Eichendorfer Wehr im vergangenen Jahr waren 28 Einsätze technische Hilfeleistungen, sowie eine Fehlalarmierung, bei diesen Einsätzen wurden über 590 Einsatzstunden geleistet, informierte Wandinger die Zuhörer. Bei 37 Monats-, Funk-, Atemschutz-, Jugend- und Sonderübungen wurden 1157 Übungsstunden geleistet. Die Stützpunktwehr zählt derzeit 52 aktive Feuerwehrmänner, informierte Wandinger weiter, davon sind drei Feuerwehranwärter und 21 Mann Atemschutzgeräteträger, 16 ausgebildete Maschinisten und ein Drehleitermaschinist. Auch die HVO Gruppe zählt zur Wehr und darf nicht unerwähnt bleiben. In seinem Bericht erinnerte der Kommandant weiter an unzählige Übungen, die Teilnahme an den Großeinsatzübungen, diverse Kommandantenversammlungen auf Abschnitts- und Kreisebene, die Leistungsprüfung THL mit zwei Gruppen, den Besuch verschiedener Veranstaltungen und Übungen im Rahmen der Brandschutz- oder Feuerwehraktionswoche, die Truppmannausbildung und viele Ausschusssitzungen. Ein Dank des Kommandanten galt vor allem seiner aktiven Mannschaft, sowie auch den Mitgliedern des Vorstandes, der Gemeinde mit Bürgermeister Max Schadenfroh und dem Sachbearbeiter Alfred Fraundorfer und allen aktiven und passiven Mitgliedern für ihre Unterstützung. Nach dem Tätigkeitsbericht des Kommandanten informierte BRK- Bereitschaftsleiter Manfred Stieber die Versammlung über die 135 Einsätze der Helfer vor Ort im vergangenen Jahr. Seit Gründung der Ersthelfer-Gruppe am 1. Mai 2005, sind die Ersthelfer zu 987 Einsätze gerufen worden, erinnerte Stieber. Anschließend informierte Kommandant Hans Peter Wandinger in Vertretung von Schatzmeister Heiko Schindlmeier über die Vereinsfinanzen. Die Kasse war von Helmut Strasser und Max Rammelsberger geprüft und für in Ordnung befunden worden. Kreisbrandrat Josef Kramhöller dankte in seinem Grußwort der aktiven Mannschaft und dem Helfer vor Ort Team für ihren überaus großen engagierten Einsatz zum Wohle und zur Sicherheit der Bevölkerung. Kramhöller betonte, er sei stolz auf alle 4800 aktiven Feuerwehrmänner und –Frauen im Landkreis und lobte den Zusammenhalt und die Kameradschaft bei den Aktiven. Stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Petra Loibl schloss sich den Dankesworten des Kreisbrandrates an und ging dann in ihrem Grußwort kurz auf den Haushalt der Gemeinde Eichendorf ein und betonte, dass das Feuerlöschwesen eine Pflichtaufgabe der Gemeinde darstellt. Im aktuellen Haushalt seinen dafür vom Gemeinderat 108.000 Euro bereitgestellt worden, für Unterhalt, Gebäude, Grundstücke, Heizung, Strom, Versicherung. Eine gerechtfertigte Summe, die man in Punkto Sicherheit für die Bevölkerung gerne investiert, betonte Dr. Loibl. Kreisbrandrat Max Schraufnagl schloss sich den Dankesworten seiner Vorredner an und betonte, wie wichtig in der heutigen Zeit Übungen und Fortbildungen seinen. Bei einem Brand in einer Biogasanlage oder einer Fotovoltaikanlage und vielen anderen Neuerungen werden neue Anforderungen an die Feuerwehreinsatztruppen gestellt, die nur durch die richtige Schulung und Übung bewältigt werden können, betonte der Kreisbrandmeister und bedankte sich deshalb insbesondere nochmals bei allen Aktiven für das Opfern ihrer Freizeit für Aus- und Fortbildungen.
