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Maria Hasreiter ist die neue Festmutter
FFW konnte Maria Hasreiter als Festmutter für die 150-Jahrfeier gewinnen

Die Stützpunktwehr Eichendorf, die älteste Wehr im ganzen Landkreis Dingolfing/ Landau, feiert nächstes Jahr von 20. bis 22. Juli ihr 150- jähriges Gründungsjubiläum mit Weihe der restaurierten Fahne. Ein so großes und bedeutsames Ereignis in der Vereinsgeschichte wirft selbstverständlich seine Schatten voraus, und so haben bei der Freiwilligen Feuerwehr schon vor vielen Wochen die Vorbereitungsarbeiten für das große Fest im nächsten Jahr begonnen. Der strahlende Mittelpunkt einer Fahnenweihe ist eine charmante Festmutter, und um eine solche für ihr Gründungsjubiläum zu gewinnen, machten sich die Wehrmänner am Samstag auf den Weg zu Maria Hasreiter, in der Hoffnung, sie für diese ehrenvolle Aufgabe gewinnen zu können. Zur zackigen Marschmusik von Karl Datzmann, dem Bruder von Maria Hasreiter, marschierten die aktiven Feuerwehrmänner mit dem Festausschuss, Bürgermeister Max Schadenfroh und der bisherigen Festmutter Anneliese Neumeier zum Anwesen von Maria Hasreiter und ihrer Familie, wo sie bereits erwartet wurden. Nachdem Vorsitzender Franz Eder und Bürgermeister Max Schadenfroh kurz auf die Fahnenweihe von 1987 zurückgeblickt hatten, knieten die Wehrmänner und der zukünftige Schirmherr Max Schadenfroh auf dem mitgebrachten Scheitel nieder und Vorsitzender Franz Eder trug die Bitte der Wehr in Versform vor. Lachend antwortete Maria Hasreiter in Versform und erklärte, dass sie gerne bereit sei, das Amt der Festmutter zu übernehmen, allerdings gelte es für die Wehrmänner zunächst einige Aufgaben zu bewältigen. Bei der ersten Bewährungsprobe mussten die Bittsteller in zwei Mannschaften gegeneinander antreten – alt gegen jung – um ihr Wissen um die Stützpunktwehr unter Beweis zu stellen. Sehr schwer waren die Fragen von Maria Hasreiter nicht, so dass sie alle sehr schnell beantwortet werden konnten, wobei die „alten Hasen“ (Peter Nadler, Hans Huber, Hans Peter Wandinger, Franz Eder, Max Rammelsberger) die Nase ein klein wenig vorn hatten gegenüber der jungen Mannschaft (Martin Westenthanner, Julian Harlander, Thomas Bauer, Martin Vielmeier, Andreas Fischer, Kai Roidt). Jedoch konnten alle Fragen richtig beantwortet werden und die Aufgabe galt als bestanden. In der nächsten Aufgabe gingen dann Peter Westenthanner, Manfred Dorfmeister, Georg Nadler und Tom Huber auf Tauchstation, um mit ganzem Einsatz und nur mit dem Mund schwimmende Äpfel aufzutauchen, was sich zur restlosen Belustigung aller Zuschauer als gar nicht so einfach herausstellte. Doch auch diese Aufgabe konnte nach einigen „Tauchgängen“ mit Bravour gemeistert werden. Die Beweglichkeit und die Zielgenauigkeit der Wehrmänner Tom Bauer, Jakob Fellner, Stefan Schönhofer und Roman Nirschl wurden dann in der nächsten Bewährungsprobe getestet. Mit ihrem „Allerwertesten“ als Zielsteuerung mussten die Wehrmänner „Zigaretten- Puks“ in ein Tor schießen, und die Umstehenden johlten beim Anblick der „Verrenkungen“ der „Po- Zielschützen“. Herrliche Grimassen und „Gfrieser“ zeigten dann die Teilnehmer der Aufgabe vier, bei der Johannes Mühlberger, Matthias Salzberger, Christian Greiner und Walter Schmidbauer nur mit der Gesichtsmuskulatur ein Gummiband über ihren Kopf befördern mussten. Zwischendrin wurden die Wehrmänner für ihren vollen Einsatz immer wieder mit Hochprozentigem belohnt. Als krönenden Abschluss galt es dann für eine Löschgruppe (Franz Busch, Heiko Schindlmeier, Peter Nadler, Dennis Dorfmeister) einen Einsatz zu fahren, während von ihren Kollegen Siegfried Nigl, Rudi Apfelböck und Andreas Nigl der Verkehr abgesichert wurde. Zur totalen Begeisterung aller Zuschauer robbte die Löschgruppe mit Vollgas durch einen dunklen Tunnel, sprang in die Schutzkleidung, raste dann mit den Einsatzwägen zum „Brandort“ und löschte dort mit speziellem Einsatzgerät den Großbrand. Nachdem alle fünf Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit von Maria Hasreiter absolviert worden waren, knieten die Bittsteller nochmals auf dem Scheitel nieder, und Maria Hasreiter sagte das erlösende „Ja“, das ehrenvolle Amt der Festmutter zu übernehmen. Die frisch gebackene Festmutter wurde von den Bittstellern mit Blumen für ihre Zusage beschenkt, bevor sich alle gemeinsam auf den Weg ins Feuerwehrgerätehaus machten, wo Maria Hasreiter alle zu Speis und Trank einlud.
