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Erlösendes „Ja“ bei heiterem Festbrautbitten

FFW konnte Veronika Eder als Festbraut für die 150- Jahrfeier gewinnen.

Die Stützpunktwehr Eichendorf, die älteste Wehr im ganzen Landkreis Dingolfing/ Landau, feiert nächstes Jahr von 20. bis 22. Juli ihr 150- jähriges Gründungsjubiläum mit Weihe der restaurierten Fahne. Ein so großes und bedeutsames Ereignis in der Vereinsgeschichte wirft selbstverständlich seine Schatten voraus, und so haben bei der Freiwilligen Feuerwehr schon vor vielen Wochen die Vorbereitungsarbeiten für das große Fest im nächsten Jahr begonnen. Als Schirmherrn- Ehepaar konnte die Jubelwehr Edith und Max Schadenfroh gewinnen und das ehrenvolle Amt der Festmutter übernahm Maria Hasreiter. Fehlte nun noch, als charmante Ergänzung der Festmutter und ihrem Festgefolge, eine bezaubernde Festbraut. Und um eine solche mit ins „Feuerwehr- Jubiläums- Boot“ holen zu können, hatte die Stützpunktwehr am Wochenende neben dem Festausschuss, den Mitgliedern und einigen Ehrengästen auch den Vorsitzenden der Wehr, Franz Eder mit seiner Tochter Veronika, ins Gerätehaus zu einem kleinen Fest eingeladen. Dazu begrüßte zweiter Vorsitzender Hans Peter Nadler alle recht herzlich. Unter den Gästen waren auch Festmutter Maria Hasreiter und ihre Festdamen, Ehrenfestmutter Anneliese Neumeier, das Schirmherrnehepaar Edith und Max Schadenfroh sowie Kreisbrandmeister Max Schraufnagl. Nach der Begrüßung trug Kommandant Hans Peter Wandinger die Bitte der Wehr in Versform vor. Zur Bekräftigung ihrer Bitte knieten die Wehrmänner vor Veronika Eder auf einem Scheitel nieder. Lachend antwortete Veronika Eder in Versform und erklärte, dass sie gerne bereit sei, das Amt der Festbraut zu übernehmen, allerdings gelte es für die Wehrmänner zunächst einige Aufgaben zu bewältigen. Bei der ersten Bewährungsprobe mussten die Bittsteller in zwei Mannschaften gegeneinander antreten, um beim Spiel „Twister“ ihre Beweglichkeit unter Beweis zu stellen. „Rechter Fuß auf Grün, linker Arm auf Rot, linker Fuß auf Blau und rechter Arm auf Gelb“ hieß es da, und die „Verrenkungen“ von Bürgermeister Max Schadenfroh, stellvertretenden Vorsitzenden Hans Peter Nadler, Heiko Schindlmeier und Max Schraufnagl sorgten für viel Heiterkeit. Nach der Beweglichkeit testete Veronika Eder dann in ihrem zweiten Spiel den Teamgeist der Wehrmänner. Dabei galt es für die Bittsteller ein riesiges gefülltes Weißbierglas aus einem großen Kreis zu „retten“, ohne den Kreis zu betreten. Dafür wurde mit Edith Schadenfroh, Tom Huber, Manfred Dorfmeister, Franz Schraufnagl, Hans Peter Nadler, Stefan Schönhofer, Walter Schmidbauer, Roland Huber, Franz und Florian Eder eine riesige „Rettungs- Mannschaft“ aufgestellt. Jedoch hatten Hans Peter Nadler und Walter Schmidbauer sofort die zündende Idee und mit einer klugen List konnte das Bierglas mittels einer „Arbeitsleine“ binnen kürzester Zeit aus der „Gefahrenzone“ entfernt und dann selbstverständlich sofort vom gesamten Team ausgetrunken werden. In der dritten und letzten Aufgabe testete Veronika Eder die Multi- Tasking- Fähigkeit der Bittsteller. In Uniform galt es für die Wehrmänner Hans Peter Wandinger, Tom Bauer, Stefan Hasreiter und Roman Nirschl mit dem Fahrrad einhändig, in einer Hand einen Wasserbehälter, über eine Wippe zu radeln, um am Ende des Parcours dann ein „Feuer“ mit dem mitgeführten Wasser, das bis dahin noch nicht verschüttet war, zu löschen. Auch die Bewältigung dieser Aufgabe sorgte bei den Zuschauern für viel Heiterkeit, jedoch konnten die „Radler“ auch diese Aufgabe mit Bravour meistern. Nachdem alle drei Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit von Veronika Eder absolviert worden waren, knieten die Bittsteller nochmals auf dem Scheitel nieder, und Veronika Eder sagte das erlösende „Ja“, das Amt der Festbraut zu übernehmen. Die frisch gebackene Festbraut wurde von den Bittstellern mit Blumen für ihre Zusage beschenkt, bevor das Festbrautbitten im Feuerwehrgerätehaus in geselligem Rahmen ausklang, wo Veronika Eder alle zu Speis und Trank einlud.