Herzlich Willkommen
... auf den Internetseiten der Feuerwehr Eichendorf.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! Einer für alle, alle für einen! Gemäß diesem Leitspruch eilte die Freiwillige Feuerwehr Eichendorf seit 1862 als eine der ältesten Freiwilligen Feuerwehren Niederbayerns, unzählige Male zur Hilfe, um Menschen oder Tiere zu retten, um Brände zu löschen oder um technische Hilfe zu leisten.
Feuerwehr Dornach ist Patenverein der Jubelwehr
Stützpunktwehr Eichendorf wird 150 Jahre alt, FFW Dornach ist der „Gödn“

Im Juli 2012 feiert die Stützpunktwehr Eichendorf ihr 150- jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe. In den vergangenen Wochen konnte der Jubelverein Bürgermeister Max Schadenfroh und seine Gattin Edith als Schirmherrn- Ehepaar gewinnen und Maria Hasreiter sagte zu, das ehrenvolle Amt der Festmutter zu übernehmen. Am vergangenen Wochenende konnte die Jubelwehr Veronika Eder als Festbraut gewinnen, fehlte nun also nur noch ein Patenverein. Um sich um einen solchen zu bemühen, machte sich eine große Abordnung der Eichendorfer Wehr, zusammen mit dem Schirmherrn- Ehepaar, der Festmutter und der Festbraut auf den Weg nach Dornach, um die Nachbarwehr als „Gödn“ zu gewinnen, die dann dem Jubelverein während der Festtage helfend zur Seite steht. Mit Musik marschierten die Bittsteller in den Saal des Gasthauses Dullinger in Enzerweis ein, wo sie bereits von der Dornacher Wehr erwartet wurden. Vorsitzender Josef Hofer begrüßte alle recht herzlich im vollen Saal. Sein besonderer Gruß galt Festmutter Maria Hasreiter und Festbraut Veronika Eder, der eigenen Fahnenmutter Daniela Stangl, dem Schirmherrn- Ehepaar Max und Edith Schadenfroh, Kreisbrandmeister Max Schraufnagl, Feuerwehrseelsorger Kaplan Alexander Aulinger und den Ehrenmitgliedern der beiden Wehren. Nach einem gemeinsamen Essen trug der Vorsitzende der Eichendorfer Wehr, Franz Eder, die Bitte der Wehr in Versform vor und die Wehrmänner knieten auf dem Scheitel nieder. Grundsätzlich sei man gerne bereit, die Patenschaft zu übernehmen, erklärte Moderator Herbert Krombacher, der humorvoll durch das Programm führte, allerdings galt es zunächst einige Bewährungsproben zu bestehen. Die erste Aufgabe bestand aus „Brennen und Löschen“ und Kaplan Alexander Aulinger, die beiden Kommandanten Hans Peter Wandinger und Tom Bauer, die beiden Vorsitzenden Franz Eder und Hans Peter Nadler sowie Heiko Schindlmeier mussten in Feuerwehr- Schutzkleidung schlüpfen und durften dann „in voller Montur“ und zudem mit einem „Großbrand“ auf ihren Schutzhelmen, in einer Reihe Platz nehmen. Den Lösch-Angriffstrupp bildeten jeweils drei Mann, die mit viel „Tatü Tata“ mit ihren Einsatzfahrzeugen, den Fire- Bobbycars, mit Vollgas zum Brandort düsten, um dort die Helm- Brandstätten ihrer drei Kollegen mit ihrem professionellen Gerät zu löschen. Nach der ersten Runde stand den drei „Bandleidern“ das Wasser bereits bis zum Hals, darum wurde gewechselt und nach der zweiten Runde hatten dann auch die drei „Löschmeister“ sehr zur Freude aller Zuschauer einen „Wasserschaden“. Bei der zweiten Aufgabe mussten dann Franz Busch, Franz Schraufnagl und Stefan Schönhofer ihre Geschicklichkeit und die Härte ihrer Geschmacksnerven unter Beweis stellen, als sie gleichzeitig jeweils einen halben Liter frische Milch trinken und ein mit Chili verfeinertes Meerrettich-Brot essen mussten. Die Schwierigkeit dabei war, dass nicht nur ohne Hände gegessen und getrunken werden musste, sondern das Ganze auch noch absolut synchron, da die Gläser und Brote auf einem Balken befestigt waren. Doch auch diese Aufgabe meisterten die Bittsteller zur restlosen Belustigung aller Zuschauer mit Bravour. In der letzten Bewährungsprobe mussten sich zwei Dreier- Teams mit Wolle verknüpfen. Das Dreier-Team „Senioren“ mit Siegfried Nigl, Manfred Dorfmeister und Hans Huber und das Dreier –Team „Junioren“ mit Martin Vielmeier, Daniel Held und Andi Fischer bekamen jeweils ein Fadenknäuel ausgehändigt, um sich dann in vorgegebener Reihenfolge zu verknüpfen. Durch das linke Hosenbein in den linken Ärmel und auf der rechten Seite das Ganze wieder in Abwärtsrichtung und dann weiter zum nächsten Mann, bis am Ende das Dreier-Team komplett miteinander verbunden war. Mit viel Beifall wurde der Körpereinsatz der Wehrmänner belohnt und die Dornacher Wehr war sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Bittsteller und sagte nun gerne zu, die Patenschaft zu übernehmen. Blumen gab es abschließend noch für Maria Hasreiter, Veronika Eder und Daniela Stangl. Das „Ja“ der Dornacher wurde anschließend bei bester Stimmung und musikalischer Unterhaltung bis spät in die Nacht hinein gefeiert, wobei das große Fest im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Gespräche stand.
